ich fühl mich so verdammt einsam...die weihnachtsbeleuchtung an den straßen hängt...die ersten glühweinstände habe bereits geöffnet...die geschäfte schon überlaufen...alles deutet auf weihnachten hin. die paare kuscheln sich aneinander an, während sie ihren glühwein trinken. sie lachen und scherzen. ich sehne mich mehr danach, denn je. ich sehne mich nach ner herzlichen umarmung. der einzige, der mich umarmt, ist der schmerz. er lässt mich vergessen...schließt die welt dort draußen aus. doch ich erwache und ich komme von dem gefühl nicht los. wie freunde finden, wenn da niemand ist? wo den anfang finden? wie soll man das erklären, das man anders ist? das man das glück nicht so nach empfinden kann...dass da nur trauer im herzen ist und die seele so furchtbar weh tut, dass man denkt man übersteht dieses gefühl nicht. ich möchte sterben...alles in mir schreit danach. ich will weg von dieser welt. ich kann hier nicht mehr bleiben. ich kann hier nicht leben. es tut sooo weh und es will einfach nicht aufhören. es quält mich so. ich halte mich immer grad so übers wasser...doch das kann doch nicht der sinn sein. ich möchte endlich sterben DÜRFEN. was muss ich noch alles ertragen, bis ich von dieser welt gehen darf, ohne es selbst durchzuführen?
ich werde immer fetter...durch das kotzen kommt zu wenig raus...ich kann nicht mehr in den spiegel schauen...der anblick löst ekel aus...der hunger ist so unerträglich geworden. es ist kein schönes gefühl wie sonst...es tut richtig weh...der hunger quält...wie soll ich es da schaffen abzunehmen...ich schaffe gar nichts...ich verliere jeden tag...und jeden tag schmerzt es mehr. ich will endlich einschlafen dürfen und nie mehr aufwachen...das ist mein allerletzter wunsch...
Montag, 26. November 2012
Freitag, 16. November 2012
sinnlosigkeit
was soll ich nur tun? am liebsten würd ich mein leben beenden...wenn das nur so einfach wäre. die sehnsucht wächst tag für tag. ich verliere mich jeden tag mehr in mir selbst. ich spüre das es abwärts geht...tag für tag. ich suche hoffnung...doch ich kann sie nicht finden. das, was mich zur zeit am leben hält, sind die selbstverletzungen. sie geben mir irgendwie kraft...auch wenns blöd klingt. aber sie holen mich immer wieder runter von den krassen gefühlen. ich brauche den schmerz...muss das blut sehen. ich kann nicht anders. ich kämpfe täglich ums überleben. doch oft frage ich mich, warum ich den kampf nicht einfach aufgebe?! ich kämpfe seit jahren...mal wird es besser und dann kommt alles wieder mit einem schlag zurück. härter als je zuvor. unaufhaltsam packt es mich am kragen und zieht mich nach unten. mein sehnlichster wunsch ist es, einfach zu sterben. warum müssen die, die sterben wollen leben und die, die leben wollen sterben??? es wäre so einfach...ich fühle mich nicht mehr lebendig...ich fühle den schmerz in der seele...der mich kaputt macht und unerträglich ist...darum füg ich mir den körperlichen schmerz zu...der lindert den seelischen. ich bin froh, dass ich diese option hab. ich würde ansonsten durchdrehen...was ich ohne hin schon tu. ich weiß einfach nicht mehr weiter. alles ist schwarz...sehe kein licht. weiß nicht weiter...weiß nicht was ich tun soll. vielleicht wäre es doch besser den letzten schritt zu planen...man kann ja alles vorbereiten und dann kann man immer noch sehen. doch jetzt ist bald weihnachten und für die familie wäre es ein harter schlag. doch ist nach weihnachten ein besserer zeitpunkt? ich weiß es nicht...ich weiß gar nichts mehr...mein kopf ist leer und doch so voll. ich weiß nicht, wie es weitergehen soll...
Dienstag, 13. November 2012
Montag, 12. November 2012
einsamkeit
einsamkeit, die mich umgibt...sitzt auf meiner schulter...hält mich fest...lässt mich niemals los...es schmerzt...erinnerungen, die weh tun...die, die seele aufschneiden....ich setzte immer ein lächeln auf, doch mein herz weinte...ich wollte dazu gehören, doch gehörte nie dazu. ich tat so als ob...doch ich war anders...schon immer. ich konnte diese glücklichkeit nie nach vollziehen...konnte sie nie fühlen. manchmal bekam ich nen klitzekleinen einblick in die welt der anderen...doch meine welt stand immer still. ich versuchte sooo oft meine welt ins rollen zu bringen, doch ich bin gescheitert...jedesmal. was hab ich nur falsch gemacht? warum bin ich am leben, wenn es doch so sehr gegen mich ist? ich konnte nie frieden mit der welt schließen...mit den menschen da draußen. im herzen war ich immer allein. ich versuchte meine gefühle zu töten...es waren zuviele vorhanden. nach außen wirkte ich oft stark und kämpferisch...doch in mir drin war ich schon immer zerrissen. nun sitz ich hier und warte...es ist kalt...auch wenn es warm ist. ich spüre diese wärme nicht. der schmerz den ich fühle, lässt mich einfach nicht los. die traurigkeit hält mich stets umhüllt. ich spüre die vielen tränen...eine nach der anderen macht sich auf ihren weg und doch führt ihr weg ins nichts. wie zerplatzte seifenblasen...sie schauen so wunderschön aus und doch lösen sich sich ins nichts auf...als wären sie niemals hier gewesen. im herzen warte ich auf meinen eigenen tod...wünschte, er würde mich zu sich holen. wie oft suchte ich ihn und immer wieder schickte er mich weg. er gewährte mir nie einlass...so wie ich auf dieser welt nicht richtig lebe. ja...ich existiere, doch ein leben ist es nicht. ich fühle mich nicht lebendig auf dieser welt...noch bin ich tot...ich bin gefangen irgendwo dazwischen und solange ertrag ich diesen schmerz in meiner seele...lasse die einsamkeit auf meiner schulter ruhen und warte, was geschehen mag.
Sonntag, 11. November 2012
R. I. P.
ich bin erschrocken, als ich das heutige datum sah. ich dachte nicht, dass wir schon soweit sind. die trauer überrollte mich, als ich die zahl sah...11.11...du hast das datum bewusst gewählt. du wolltest es immer an nem besonderen datum machen und doch hätte ich nie gedacht, dass du es in die tat umsetzt. du hast dich auf deine letzte reise gemacht. du hast so oft 'zuviele' tabletten genommen...hast so oft im tablettenrausch angerufen...wolltest es immer bis zum ende durchziehen, doch hast es nie gemacht. doch an diesem tag hast du mir das gegenteil gezeigt. ich vermisse dich sooo sehr. was würd ich tun, um noch einmal mit dir zu telefonieren...warum hast du mich zurück gelassen? als ich auf meiner 'geglaubten' letzten reise war...hast du mich an die bullen verpfiffen. du wolltest, das ich lebe. jetzt bin ich am leben und du bist tot. aber warum hast du mich dann zurück gelassen? hättest du was gesagt, ich wäre mit dir gegangen. wenn ich dich noch einmal umarmen könnt...noch einmal dir sagen, wie wichtig du mir bist...dir sagen, wie lieb ich dich doch hab. noch einmal scheiß mit dir bauen. wir haben immer mist gebaut. doch das ist jahre her. was würd ich geben, wenn du jetzt neben mir sitzen würdest. dann könntest du mir die tränen an den wangen weg wischen. wie oft hast du am telefon gesagt, dass du zuviele tabletten genommen hast, aber du bist immer wieder aufgewacht. die psychiatrie konnte dir nicht helfen...so wie bei mir. trotzdem hätte ich nie gedacht, dass du vor mir gehst. ich vermisse dich doch sooo sehr. ich werde mich an einen besonderen tag mit dir immer erinnern...das war der schönste tag mit dir zusammen. du konntest mit der welt genauso wenig anfangen wie ich. wir fuhren in den supermarkt um alk zu kaufen und lachten uns halb tot. wir lachten, weil wir uns ohne worte verstanden...weil die anderen leute uns schon ansahen...es war einfach alles witzig...der einkaufswagen voll alk und fuhren durch den großen supermarkt und lachten und hatten spaß. es musste uns keiner verstehen...wir verstanden uns ;) dieser abend war perfekt. du warst mein bester kumpel gewesen, auch wenn du weit weg gewohnt hast. einer von uns baute immer scheiße...doch du gingst für immer. ich erfuhr es durch einen telefonanruf. es war eine frau am telefon. sie fragte wer ich bin und dann sagte sie, das du tot bist. ich fragte nur "wie hat ers getan?". ich wusste, dass es selbstmord war. ich fühlte es. und dann heulte ich nur noch. du hattest einen abschiedsbrief für alle hinterlassen. sie hat ihn mir vorgelesen. du hattest wahrscheinlich einen harten todeskampf. in deiner wohnung war alles verwüstet und das glas aus deiner tür war rausgebrochen. ich hätte dir einen sanften tod gewünscht. doch ich hoffe, dass du deinen frieden gefunden hast. im leben haben wir ihn nicht entdecken können...ich wünsch es dir so sehr. ich lieb dich so sehr und werde dich nie vergessen!!! jetzt sitz ich da...allein und unverstanden...du hast diese welt auch nie verstanden...im november 1999 hatten wir uns im internet kennengelernt und jahre später im november bist du für immer gegangen. ich halte dein bild fest an mein herz...fühl mich dir so nah...die tränen kennen kein ende...ich wünschte, du wärst jetzt hier...doch ich bin mir sicher, dass er dir jetzt gut geht. du bist befreit von deinem seelenschmerz...bist weg von dieser so grausamen welt. du bist jetzt da, wo du immer hin wolltest. hast das geschafft, was mir noch bevor steht. ich denk an dich...ganz doll...du warst und bist mein bester freund...nun bist du fort...an einen besseren ort. ich lieb dich so arg!!! in meinem herzen bist du für immer.
Samstag, 10. November 2012
depression
lange nicht geschrieben...und doch hat sich nichts verändert. hab natürlich das "nicht-essen" nicht geschafft. diese woche war bestimmt vom fressen und kotzen. ich weiß gar nicht, wie die woche so vorbei ging...ich erlebte das nicht wirklich. die tage kamen und gingen. ich war kaum im internet...was ja ganz untypisch bei mir ist. die zeit verging...irgendwie. es war eine komische woche. doch sie ist vorbei und ich bin froh über jeden einzelnen tag der vorbei ist. ich muss nachts soviel nachdenken und das raubt mir den schlaf. tausend gedanken die gedacht werden wollen und aus jedem gedanken entwickelt sich ein neuer. es ist schrecklich...ich wünschte,ich könnte 'stop' zu meinen gedanken sagen. sie quälen mich...sie lassen mich den schmerz in der seele spüren. und diese welt da draußen ist sooo unendlich weit weg. manchmal vergesse ich, dass sie existiert. ich erlebe das alles hinter einer glasscheibe, doch ich fühle mich nicht drin, in dieser welt. ich bin irgendwo am rand...ich kann die welt beobachten...doch mich kann niemand sehen. ich bin ein niemand. doch ich muss den schmerz in meiner seele ertragen, wenn ich dieser welt zuschaue. ich weiß nicht wo ich bin. ich weiß nicht wer ich bin. wenn ich in den spiegel sehe...sehe ich einen menschen...doch ich habe keinen bezug dazu. es ist irgendeine fette, hässliche person. sie schaut traurig aus und weint meistens. die depression steckt tief in mir...sie lässt mich nicht los. es fühlt sich an, als hätte ich ne riesige last auf meinen schultern die mich nach unten drückt. ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Ich fühl mich leer...doch gleichzeitig überfüllt. ich bin so kraftlos.
Montag, 5. November 2012
a new beginning
es ist mal wieder montag...der tag nach der großen afm-einnahme. bis jetzt noch nichts gegessen *freu*, aber das heißt erst mal gar nichts. heute werde ich sicher nichts mehr essen...doch was wird morgen sein? habe angst...angst vor jedem neuen tag...angst, wieder nur zu fressen und zu kotzen. ich nehme stetig zu...das muss ein ende haben. am liebsten würd ich einen monat zurückdrehen...ich war kurz vorm ziel und hab mir alles kaputt gemacht. es ist meine verdammte schuld...ich bin diejenige, die den mund aufmacht und sich all das böse essen reinschiebt und kein 'stopp' mehr kennt. ich versuche es mal wieder und ich werde nicht aufgeben...doch ich habe angst vor mir selbst...angst morgen wieder im supermarkt zu landen...den lieferdienst zu beglücken...jegliche kontrolle über mich zu verlieren. angst...ich hab innerhalb drei verdammten wochen zehn kilo zugenommen...weil ich nur noch gefressen und gekotzt habe und ich beim kotzen nicht mal die hälfte rausbekomme. ich will wieder 'sterne' sehen...so seh ich sie nur nach dem kotzen. aber jetzt kommt weihnachten...wie ich diese zeit hasse...soviel essen, dass so verdammt gut schmeckt und ich maßlos übertreibe. ich kann nicht wenig-essen, auch wenn ich es mir immer vornehme. es artet immer aus. meine wohnung ist sicher vor bösem essen...doch der nächste supermarkt ist viel zu nah und die nummer vom lieferdienst so leicht gewählt und fertig kommt das essen auf den tisch. ich hasse diese lieferdienste und doch liebe ich sie...in diesem moment, wo ich meine wohnung durchsuche, ob nicht doch noch irgendwo böse lebensmittel zu finden sind...ich nicht mehr zu bremsen bin...aber heut hab ichs geschafft...und morgen werde ich 'stark' sein...nur einen tag und dann weitersehen...einen tag kann man doch wiederstehen...einen tag...und dann kommt ein neuer tag...auch nur EIN tag. und es stimmt wahrlich...ein paar sekunden genuss und hinterher auf den hüften...wie schnell ist ein verdammter kinderriegel gegessen...und wie schwer ist er hinterher loszuwerden...ich versuche es...auf ein neues...
Freitag, 2. November 2012
I don't deserve it
heute hat mich das schicksal mal wieder schmerzlich wissen lassen, dass ich kein bisschen glück verdient habe. ich kann die wärme der sonne nicht spüren...kann die frische luft nicht geniesen. meine augen schauen auf das vergangene...die toten Bäume schauen mich traurig an...versuchen das letzte Blatt zu halten...doch es verabschiedet sich...es fällt hinab. nun scheint der baum genauso einsam wie ich. doch bevor die blätter für immer gingen...zeigten sie sich in den schönsten farben. wenn ich gehe wird das anders sein. ich habe nichts schönes zu zeigen. doch vielleicht hinterlasse ich ein lächeln auf den lippen....wer weiß....ein lächeln, weil ich es endlich hinter mir gebracht habe...nach so vielen jahren von gescheiterten versuchen.
war im McDonald und hab mich vollgefressen...um mich herum lachende leute...es schmerzt...ich sitz allein in meiner ecke und fresse. dann lief ich zum bus...gesicht nach unten geneigt....fühlte wie die traurigkeit in meine augen kehrt. dann stieg ich in den Stadtbus...wieder ein gruppe lachender menschen...sie erzählten, was sie heute abend machen...diskutierten über stylingprobleme und welche disco morgen dran ist und ihr lachen dringt durch meinen körper...ich kann es kaum ertragen...es tut so weh und wie so oft, fang ich an zu weinen. ich hab heut nur noch ne verabredung mit der toilette. ich versuche immer den sitz direkt hinter dem fahrer zu bekommen. da kann mich niemand sehen. ich will auf schnellsten weg heim...aber irgendwie fürchte ich mich auch davor. ich weiß, ich werde fressen, kotzen und versuchen die seele rauszuschneiden. ich kann nicht mehr...ich halts nicht mehr aus...ich will nicht mehr...ich habe keine kraft mehr...ich will endlich sterben...ich will endlich gehen "dürfen"...will geholt werden...für immer weg...als hätts mich nie gegeben...die welt dreht sich weiter...doch meine steht still...schon jetzt...ICH WILL TOT SEIN ! ! !
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