Montag, 12. November 2012

einsamkeit

einsamkeit, die mich umgibt...sitzt auf meiner schulter...hält mich fest...lässt mich niemals los...es schmerzt...erinnerungen, die weh tun...die, die seele aufschneiden....ich setzte immer ein lächeln auf, doch mein herz weinte...ich wollte dazu gehören, doch gehörte nie dazu. ich tat so als ob...doch ich war anders...schon immer. ich konnte diese glücklichkeit nie nach vollziehen...konnte sie nie fühlen. manchmal bekam ich nen klitzekleinen einblick in die welt der anderen...doch meine welt stand immer still. ich versuchte sooo oft meine welt ins rollen zu bringen, doch ich bin gescheitert...jedesmal. was hab ich nur falsch gemacht? warum bin ich am leben, wenn es doch so sehr gegen mich ist? ich konnte nie frieden mit der welt schließen...mit den menschen da draußen. im herzen war ich immer allein. ich versuchte meine gefühle zu töten...es waren zuviele vorhanden. nach außen wirkte ich oft stark und kämpferisch...doch in mir drin war ich schon immer zerrissen. nun sitz ich hier und warte...es ist kalt...auch wenn es warm ist. ich spüre diese wärme nicht. der schmerz den ich fühle, lässt mich einfach nicht los. die traurigkeit hält mich stets umhüllt. ich spüre die vielen tränen...eine nach der anderen macht sich auf ihren weg und doch führt ihr weg ins nichts. wie zerplatzte seifenblasen...sie schauen so wunderschön aus und doch lösen sich sich ins nichts auf...als wären sie niemals hier gewesen. im herzen warte ich auf meinen eigenen tod...wünschte, er würde mich zu sich holen. wie oft suchte ich ihn und immer wieder schickte er mich weg. er gewährte mir nie einlass...so wie ich auf dieser welt nicht richtig lebe. ja...ich existiere, doch ein leben ist es nicht. ich fühle mich nicht lebendig auf dieser welt...noch bin ich tot...ich bin gefangen irgendwo dazwischen und solange ertrag ich diesen schmerz in meiner seele...lasse die einsamkeit auf meiner schulter ruhen und warte, was geschehen mag.


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